Kontrabaß

Tillmann Steinhöfel spielte zunächst Cello. Zum Kontrabass kam er erst zufällig, als im Orchester ein Bass fehlte: „Man sagte mir, ich sei groß und habe große Hände. Das reichte als Argument um mir einen Kontrabass in die Hand zu drücken. Schnell habe ich aber gemerkt, dass das Instrument mehr ist als ein Lückenfüller im Orchester.Jeder Musikstil ist auf den Bass angewiesen. In Patrick Süßkinds Buch „Der Kontrabass“ erklärt er das Instrument zum Fundament der Musikgeschichte. Ab dem Moment war mir klar, dass der Kontrabass mein Leben bestimmen wird. Nicht nur im Orchester, sondern auch im Jazz oder in anderen Musikrichtungen.“

Der Kontrabass ist das größte und tiefste Streichinstrument. Das klingt nicht nur besonders, sondern hat auch einen ganz eigenen Charme. Und das Schöne ist, dass es heute auch ganz kleine Kontrabässe gibt: „Hätte ich das früher gewusst, hätte ich wohl gleich Kontrabass gespielt.“

„…Fragen sie mal einen Orchestermusiker, wann er zu schwimmen anfängt! Fragen sie ihn! Wenn er den Kontrabass nicht mehr hört. Ein Fiasko … Den anderen Musikern erscheint dann mit einem Schlag alles sinnlos.“

aus: „Der Kontrabass“ von Patrick Süßkind